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MARSCHROUTEN
Auf dem Berg Montjuïc liegt das Anella Olímpica,
die Sportstätte der olympischen Spiele, welche zu
dessen Anlass neu erschaffen oder umgebaut worden sind.
Das Anella Olimpica befindet sich zwischen dem Friedhof
des Motjuïc und dem olympischen Stadion.
Das Stadion ist damals entkernt und renoviert worden,
wobei die alte Fassade erhalten geblieben ist. Der Palau
Sant Jordi und das Nationale Institut für Sport sind
Neubauten, das Picornell Bad wurde modernisiert. Weiterhin
befinden sich auf dem olympischen Ring ein neues Baseballfeld,
ein Freibad, ein Park und der allbekannte Monolith der
olympischen Spiele, erschaffen von dem Künstler Santiago
Calatrava.
Plalau Sant Jordi ist eine Multizweckhalle, in der neben
sportlichen Anlässen auch Konzerte und andere Events
stattfinden.
Es ist eine überdachte Halle mit einer Kapazität
von 17,000 Sitzplätzen in der angefangen von einer
Eislaufrennbahn bis hin zu einem ausverkauften Rockkonzert
alles möglich ist. Nichtsdestotrotz ist das Äußere
des Palau Sant Jordi das aufregendste Detail: seine Hülle
besteht aus keramischen Dachschindeln und Zinkplatten,
welche auf einem komplexen metallischen Netz aufgebraucht
sind.
Die andere Hauptattraktion des olympischen Ringes ist
das olympische Stadion. Genau wie der Palau Sant Jordi
wurde es mit dem Hintergedanken umgebaut, dort neben sportlichen
Events auch Konzerte und andere kulturelle Ereignisse
stattfinden zu lassen. Es ist weitaus größer
als der Palau, mit einer Gesamtkapazität von 55,000
Menschen ( bald 77,000 ). Hier wurde auch 1992 die Eröffnungsfeier
der Spiele abgehalten.
Obwohl das Stadion zum Anlass der Spiele komplett renoviert
worden ist, wurde die Fassade erhalten. Der leitende Architekt
war Pere Domènech i Roure, Son des Modernisten
Lluís Domènech i Montaner. Die Front ist
von Vicenç Navarrese und die Statuen am Eingang
von Pau Gargallo.
Um sich die Gebäude des olympischen Ringes anzusehen,
muss man auf den Berg Montjuic fahren. Es ist eine urbane
Gegend mit Busanbindung alle 5 Minuten vom Plaza España
aus. Vom Berg aus hat man einen traumhaften Blick auf
die Stadt und lange Fußwege verleiten einen zu ausgiebigen
Spaziergängen. Leider ist es sehr schwierig, in dieser
Gegend eine Bar oder ein Café zu finden.
Man kann mit dem Touristen Bus zum olympischen Ring gelangen,
aber auch genauso gut mit normalen öffentlichen Transportmitteln.
Von Plaza Catalunya aus fährt man am besten mit der
Metro Linie 1 in Richtung Hospital de Bellvitge bis zur
Haltestelle Plaza Espanya. Dort angekommen, sieht man
schon die Avenida Reina Maria Cristina, umgeben von zwei
venezianischen Türmen. Ab hier fährt man dann
mit der Buslinie 50 bis zum Olympischen Ring.
Mehr Informationen über das Olympische Barcelona
findet man unter:
http://www.bcn.es/turisme/catala/turisme/welcome.htm
(català) i
http://www.bcn.es/turisme/english/turisme/welcome.htm
(inglés)
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