ROUTEN
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MARSCHROUTEN
Der alte Hafen der Stadt (Port Vell) am Ende der Ramblas
war für Jahrhunderte der Haupthafen der Stadt. Heutzutage
erstreckt sich die große Hafenzone, welche vornehmlich
Touristen und Geschäften dient, bis zum Fuße
des Montjuïc. Der immense Komplex beherbergt zum
Beispiel das World Trade Center, die Drassanes (Werften),
das Schifffahrtsmuseum und die Anlegesteiger für
die Fähren, die täglich die Verbindung zu den
Balearen aufrecht erhalten.
Direkt der Statue des Kolumbus vorgelagert sticht das
Maremagnum ins Auge, ein kommerzieller Multiplex. Der
Weg dahin besteht aus einer hölzernen Schwimmbrücke.
Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die
ersten Stadtstrände von Barcelona. Parallel zu dem
Maremagnum erstreckt sich der Passeig de Colom (Kolumbusstraße),
bis er sich mit der Via Laietana kreuzt. Hier befinden
sich auf der linken Seite das Gebäude der Zentralpost,
und auf der Rechten, im Zentrum der großen Kreuzung,
die Skulptur des CAP de Barcelona (Kopf von Barcelona)
von dem berühmten Pot-Art Künstler Roy Liechtenstein.
Einige Meter weiter, parallel zu den Hafenanlagen gelegen,
befindet sich das Museum von Katalonien in der Avenue
Joan de Borbó.
In dieser Gegend befinden sich exzellente Restaurants
aller Preisklassen, in denen man die hervorragende katalanische
Küche und Fischspezialitäten der Region genießen
kann. "El Merendero de la Mari" ist ein solches
Restaurant, welches sich im gleichen Gebäude wie
das Museum befindet.
Gleich in der Nähe des Hafens befindet sich das alte
Stadtviertel Born, welches einen erstaunlichen Wandel
während den letzten Jahren erfahren hat. Es wurde
komplett modernisiert und ist heutzutage eines der modernsten
und „stylischsten“ Gegenden von ganz Barcelona.
Wenn man den Plaza Pau Vila überquert (der Platz
direkt am Museum von Katalonien) und am nautischen Institut
vorbei läuft (Metro Station: Barceloneta), kommt
man zum Plaza Pla de Palau. Zu seiner Rechten findet man
hier das Gebäude der Stadtverwaltung.
Die sehr breite Straße Avenue Marqués de
l’Argentera, welche an der Kreuzung des Gebäudes
der Stadtverwaltung liegt, führt einige Meter weiter
bis zur Estación de Francia, einem Bahnhof gebaut
im typischen Stil einer Eisenkonstruktion in der Zeit
der industriellen Revolution. Der Bahnhof wurde damals
zum Anlass der Weltausstellung von 1888 erbaut und über
die letzten beiden Jahrhunderte mehrmals umgebaut.
Am Ende der Straße liegt der Parque de la Ciutadella.
Er trägt seinen Namen auf Grund einer Zitadelle,
welche dort in der Zeit von 1716-1727 nach den spanischen
Erbfolgekriegen erbaut worden war. In 1869 wurde die Festung
abgerissen und der freistehende Platz für den noch
heute existierenden Park genutzt. Heutzutage befinden
sich auf seinem Areal nicht nur der Zoo der Stadt, sondern
auch die Museen der Zoologie, Geologie und der modernen
Kunst. Des Weiteren findet man überall zahllose künstlerische
Statuen.
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